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Erst seit wenigen Jahren hat das "Problem Entwicklungsländer" in der Öffentlichkeit verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Die Darstellungen der "Dritten Welt" in den Medien sind nach wie vor mit Stereotypen behaftet. In dieser Arbeit werden das Image und die Stereotypen der Entwicklungsländer in den öffentlich- rechtlichen Fernsehnachrichten sowie in denen des Privatfernsehens untersucht. Die Analyse basiert auf einer empirischen Untersuchung, die die einzelnen Nachrichtenbeiträge nach Häufigkeit, Themenbereichen und Dauer durchleuchtet. Zugleich werden die bewegten Bilder und die Hintergrundkulissen der einzelnen Reporter näher untersucht und interpretiert. Die empirische Analysen ermöglichen konkrete Aussagen zur stereotypen Darstellung von Entwicklungsländern in den deutschen Fernsehnachrichten. |