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Jana Schnelle (2008): Third Culture Kids: Rückkehr in die Fremde? Das Leben in der dritten Kultur. In: Beiträge zur Politikwissenschaft. Schriftenreihe des politikwissenschaftlichen Fachbereichs der Universität Siegen. Herausgegeben von Prof. Dr. Jürgen Bellers und Prof. Dr. Wolfgang Gieler. Band 6


Format: E-Book – PDF-Datei
Price: 4,00 €
Pages: 74
Published: December 2008, Bonn
ISBN: 978-3-940766-178-2

 


Wenn die Frage „woher kommst Du?“ nicht so einfach zu beantworten ist, wenn man mehrere Sprachen spricht, sie jedoch nicht immer schreiben kann, wenn man mit dem Flugzeug geflogen ist, bevor man laufen gelernt hat, wenn man seine Freunde nach Kontinenten sortiert und die Welt geografisch besser kennt als die eigene Stadt, dann trifft die Bezeichnung Third Culture Kid (TCK) zu. Fragt man diese Personen nach ihrer Heimat, so sind sie ratlos. Kinder von Diplomaten, Missionaren oder Geschäftsleuten sind kleine Weltenbummler, die meistens auch später kaum Wurzeln schlagen können. Ist die Zeit gekommen, in der es im „Schlepptau“ der Eltern wieder nach Hause geht, Voraussetzung ist hier das im Reisepass eingetragene Land, so wird plötzlich klar, dass dieser Schritt viel schwieriger sein kann, als die Entscheidung, ins Ausland zu gehen. So bezeichnet sich ein TCK selbst als Fremder in der eigenen Kultur. „Man ist ein hidden immigrant, ein unsichtbarer Immigrant“, denn das Fremdsein sieht man ihm nicht an (Rampas 2004).

Um zum Thema Third Culture Kids zu stoßen ist es vorab notwendig, die Gruppe der Expatriates vorzustellen. Zunächst soll die Entwicklung, Definition und Erläuterung des Begriffs Expatriate und Entsendung folgen. Zudem werden die Expatriates- Persönlichkeit heraus gearbeitet und unterschiedliche Faktoren genannt, die bei der Entsendung und bei der Rückkehr relevant sind.



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